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TU Berlin

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Sprache und Kommunikation

Lupe
Masterstudiengang Sprache und Kommunikation
Abschluss
Master of Arts
Regelstudienzeit
4 Semester
Leistungspunkte
120 ECTS
Studienbeginn
Wintersemester
Zulassung
örtlicher NC
Unterrichtssprache
Deutsch

Der forschungsorientierte Masterstudiengang „Sprache und Kommunikation“ beschäftigt sich mit der kommunikations- und kognitionswissenschaftlichen Fundierung von Sprache und nicht-sprachlichen Zeichenprozessen. Da Sprache und Sprechen auf verschiedenen Ebenen empirisch zugänglich sind, schließt ihre Erforschung die Zusammenarbeit mit zahlreichen kognitionsbezogenen Disziplinen und eine große methodologische Vielfalt ein. Ein weitreichendes Verstehen der strukturellen Eigenschaften der menschlichen Sprache, ihrer kognitiven und sozialen Funktionen, ihrer Varianz, ihrer Entwicklung in Erwerb und Wandel, ihres neuronalen Substrats und ihrer Verarbeitung ist Voraussetzung für die experimentelle Erprobung und praktische Anwendung erklärender Theorien.

Aufbauend auf einer gemeinsamen Basis, ermöglicht das Studium komplementäre Spezialisierungen im Rahmen zweier Studienschwerpunkte. Zudem bietet es die Möglichkeit, durch die Wahl von Modulen fachnaher Disziplinen (wie z.B. Kognitionspsychologie, Technische Akustik, Audiokommunikation, Mensch-Maschine-Systeme, Medienwissenschaft) individuelle Profile auszubilden.

Im Schwerpunkt „Kognitive Medienlinguistik“ wird im theoretisch-methodischen Rahmen der kognitiven Linguistik untersucht, wie Sprache in ihrer Doppelfunktion als kognitives Kenntnissystem und kommunikatives Instrument Bewusstseinsinhalte vermittelt, wie sie in der Medienberichterstattung Meinungsbildungsprozesse steuert, persuasiv Begehrlichkeiten weckt und emotionale Vorurteile wie Rassismus, Extremismus und Antisemitismus transportiert bzw. schürt. Besonderes Augenmerk liegt auf den Zusammenhängen sozialer, kognitiver und emotiver Aspekte von Sprache und Sprachgebrauch in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen und Praxisfeldern. Der Zugriff auf das Thema Sprache und Kommunikation in medialen Kontexten, insbesondere auch in den Neuen Medien, ist empirie- und anwendungsorientiert und schließt vielfache transdisziplinäre Bezüge etwa zur Kognitionspsychologie und zur Medienwissenschaft ein.

Im Zentrum des Schwerpunktes „Angewandte Kommunikations- und Sprachwissenschaft“ steht das Wirkungsgefüge mündlicher Kommunikation in der audiovisuellen Medienwelt. Die Wirkung von Stimme und Sprechweise wird unter psychologischen und sprechwissenschaftlichen Gesichtspunkten analysiert. Die Erforschung der Wirkung gesprochener Sprache erstreckt sich jedoch auch auf die Alltagskommunikation im nicht öffentlichen Raum. Hierbei stehen emotionale Zustände von Sprechern und deren Persönlichkeitsmerkmale im Vordergrund der Stimm- und Sprechanalysen. Eine weitere Anwendung der Analyse sprecherbezogener Merkmale besteht in der Identifikation von Personen im Rahmen von forensischen Fragestellungen (z.B. Identifikation von Anrufern bei polizeilichen Ermittlungen). Die Erforschung und Entwicklung qualitativer und quantitativer Verfahren zur Erstellung, Bearbeitung und Auswertung großer schriftsprachlicher Datenmengen bildet einen weiteren Schwerpunkt. Hierbei steht die Entwicklung von korpuslinguistischen Technologien zur Erschließung von nicht-alphabetischen Schriftsystemen sowie die Entwicklung von semantischen Wortnetzen und lexikalischen Datenbanken im Vordergrund.

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