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TU Berlin

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Werkstoffwissenschaften

Lupe
Masterstudiengang Werkstoffwissenschaften
Abschluss
Master of Science
Regelstudienzeit
4 Semester
Leistungspunkte
120 ECTS
Studienbeginn
Wintersemester und Sommersemester
Zulassung
kein NC
Unterrichtssprache
Deutsch

In den Werkstoffwissenschaften werden Zusammenhänge zwischen atomarem Aufbau, Struktur, Gefüge und Eigenschaften technisch relevanter Werkstoffe untersucht. Neue Werkstoffe, verbesserte Eigenschaften und neue Herstellungs- und Verarbeitungsverfahren stehen fast immer am Anfang technischer Innovationen.
Auf natur- und ingenieur­wissen­schaft­licher Grundlage werden Kennwerte für technische Anwendungen bestimmt. Hinzu kommt die Untersuchung und Bewertung des Verhaltens von Werkstoffen in ihrer technischen Umwelt, im Betrieb bis hin zum Recycling. Die Werkstoffwissenschaften üben somit in den Ingenieurwissenschaften eine integrierende Querschnittsfunktion aus. Ihre Ausbildung als Studentin oder Student und die Forschung müssen daher vielfältig sein: vom Verständnis der naturwissenschaftlichen Grundlagen der Werkstoffe über die Herstellungs- und Verar­bei­tungs­verfahren bis hin zur Kenntnis der erforderlichen Eigenschaften der Bauteile in Systemen, die zumeist in anderen ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen entwickelt, angewendet und genutzt werden. Aus solch einem integrierenden Vorgehen ergeben sich ökonomische und ökologische Vorteile bei der Anwendung und Nutzung.

Aufbauend auf den mit dem Bachelorabschluss erworbenen Grundlagen in Werkstoffwissenschaften, liegen die Schwerpunkte der Ausbildung im Masterstudiengang Werkstoffwissenschaften in einer Vertiefung der Kenntnisse in den verschiedenen Werkstoffklassen und in den Bereichen Werkstoffaspekte und Auslegung, Biowerkstoffe, Konstruktionswerkstoffe, Funktionswerkstoffe und Prozesstechnik. Daneben werden Ihnen insbesondere die notwendigen wissenschaftlichen Methoden und Kenntnisse vermittelt, die ein selbständiges wissenschaftliches Arbeiten ermöglichen.

Ingenieurinnen und Ingenieure der Fachrichtung Werkstoffwissenschaften arbeiten in Ent­wicklungs- und Produktionsabteilungen von Firmen, die Werkstoffe, Bauteile, Module und Sys­teme herstellen, verarbeiten oder anwenden. Weiterhin sind Ingenieurbüros und univer­sitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen typische Arbeitsstellen. Das Tätig­keitsfeld ist inter­disziplinär und erfordert Kontakte zu Einrichtungen mit Geräten zu grundle­genden Analyse- und Untersuchungsverfahren, Konstrukteuren und Anwendungs­-Ingenieu­ren, Simulations- und Com­puter­technikern, Betriebswirtschaftlern und vor allem zu Kunden.
Das Berufsbild einer Werkstoffingenieurin oder –eines Werkstoffingenieurs ist durch ein außerordentlich breites Spektrum an Aufgaben gekennzeichnet, die alle auf ein technisches Ziel ausgerichtet sind. Werkstoffingenieurinnen und -ingenieure werden in fast allen Industriezweigen der grundlegenden und anwendungsorientierten Forschung eingesetzt. Die Aufgaben sind innovativ und komplex. Schnelle Änderungen der Themen, kurze Entwicklungszyklen und das Arbeiten in interdisziplinären, oft internationalen Gruppen, kennzeichnen die Tätigkeiten.

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