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TU Berlin

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Biotechnologie

Lupe
Bachelorstudiengang Biotechnologie
Abschluss
Bachelor of Science
Regelstudienzeit
6 Semester
Leistungspunkte
180 ECTS
Studienbeginn
Wintersemester
Zulassung
örtlicher NC
Unterrichtssprache
Deutsch

Das Biotechnologie-Studium an der TU Berlin:

Worum geht es?

Im Studienführer sind die wichtigsten Infos zum Biotechnologie-Studium an der TU Berlin zusammengestellt.

Sicherlich haben Sie heute schon ein Brot oder eine Scheibe Käse gegessen. Eventuell mögen Sie auch Bier oder Wein. Ebenso wie Joghurt, Futter- und Backhefen, Zitronensäure, Aminosäuren oder Waschmittelenzyme, Antibiotika, Insulin und Steroide entstehen die aufgezählten Produkte durch biotechnologische Prozesse. Beim Joghurt sorgen beispielsweise Bakterienkulturen mit ihrem Stoffwechsel für die Umsetzung von Milchzucker in Milchsäure, die wiederum das Eiweiß der Milch ausflocken lässt – der Joghurt ist entstanden. Je nach angestrebtem Produkt können zur Herstellung Bakterien, Hefen, Pilze und Algen verwendet werden. Aber auch Zellkulturen pflanzlichen und tierischen Ursprungs sowie isolierte Bestandteile der Organismen, wie zum Beispiel Enzyme können zum Einsatz kommen.

Die Biotechnologie befasst sich interdisziplinär mit Stoffwechselleistungen von Mikroorganismen, tierischen und pflanzlichen Zellen und deren Organellen sowie mit katalytischen Eigenschaften von Enzymen für technische Produktions- und Umwandlungsverfahren. Die Entwicklung der letzten Jahre hat dazu geführt, dass sich das Berufsfeld der Biotechnologie sowohl auf klassische Industriezweige der Lebensmittelherstellung, als auch auf medizinische Anwendungen ausgeweitet hat. Der Studiengang Biotechnologie bietet Ihnen mit den verschiedenen angebotenen Studienrichtungen eine ideale Vorbereitung auf die aktuellen Anforderungen der Praxis.

Wie ist der Studiengang aufgebaut?

Der graphische Studienverlaufsplan zeigt auf einen Blick, was welchen Anteil im Studium ausmacht und wie groß der Freiraum für eigene Schwerpunktsetzungen ist.
 
Die einzelnen verpflichtenden und wählbaren Bestandteile sind in der Modulliste aufgeführt. Sie gibt einen Eindruck, welche eigenen Schwerpunkte in den Wahlpflichtbereichen gesetzt werden können. Welche Inhalte dann genauer in jedem einzelnen Modul auf Studierende zukommen, kann man in den Modulbeschreibungen nachlesen.
(Anleitung zum Anzeigen der passenden Modullisten und Modulbeschreibungen)

Die Studien- und Prüfungsordnung gibt Orientierung über die Lernziele des Studiums und zeigt, was Studierende tun müssen, um den Abschluss zu erreichen. Deshalb ist die aktuellste Version Pflichtlektüre zu Studienbeginn.

Welche Voraussetzungen sollte ich mitbringen?

Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass Sie durch den Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung, also Ihr Abitur oder den Erwerb beruflicher Qualifikation, fähig sind an der TU Berlin oder anderen Hochschulen zu studieren. Auch wenn das Belegen passgenauer Leistungskurse im Abitur einen Studieneinstieg prinzipiell erleichtern kann, heißt das nicht, dass ein Biotechnologie-Studium gänzlich unmöglich ist, wenn Biologie und Chemie „nur“ als Grundkurs belegt wurden. Mit Interesse und Motivation sowie geeigneten Lernstrategien wird es gelingen, die Lehrveranstaltungen zu bewältigen, auch, wenn es möglicherweise zu Beginn mehr Kraft und Zeit kosten wird. Aus Sicht der Studienberatung ist allerdings wichtig, genau zu wissen, was Sie erwarten wird. Nutzen Sie also Beratungsangebote und schauen Sie sich vor Studienbeginn vielleicht schon einmal Vorlesungen an, damit Sie ein Gefühl dafür bekommen, womit Sie sich beschäftigen werden.

Um sich auf die Mathematik im Studium vorzubereiten, gibt es viele Angebote vor Studienbeginn. Für generelle Tipps vor und zum Studienstart und bei allen anderen Fragen unterstützt die Studienfachberatung an der Fakultät.

Muss ich ein Praktikum machen?

Ja, alle Details dazu regeln die Praktikumsrichtlinien und über die Anerkennung entscheiden Praktikumsbeauftragte.

Das Praktikum ist keine Voraussetzung, um den Studiengang zu starten. Sollte es zeitlich machbar sein, ist empfehlenswert, einen Teil davon vor Studienstart zu absolvieren. Das gibt erste Einblicke in ein mögliches zukünftiges Berufsfeld und verschafft Luft während des Studiums.

Der TU Career Service und die Anlaufstellen der Studienberatungen und studentische Initiativen auf dem Campus, wie z.B. die des VDI oder BLuB, geben gern Hinweise zur Unterstützung auf der Suche nach Praxiseinblicken. Eine gute Gelegenheit für erste Praxiserfahrungen bieten auch die Projektwerkstätten und tu projects, in denen Studierende aller Fachrichtungen interdisziplinär an selbstgewählten Fragestellungen arbeiten.

... und was kann ich danach machen?

Während des Studiums füllen Studierende ihren persönlichen „Werkzeugkoffer“, d.h. sie erwerben Fachkenntnis auf einem Gebiet und eine Reihe von Kompetenzen, mit denen sie nicht auf eine bestimmte Laufbahn festgelegt sind. Bachelorabsolvent*innen stehen verschiedene Möglichkeiten offen: der direkte Berufseinstieg, ein weiterführendes, sogenanntes konsekutives Masterstudium zur fachlichen Vertiefung und Spezialisierung, ein interdisziplinär orientiertes Masterstudium, eine spätere akademische Laufbahn mit Promotion usw. oder eine spätere Weiterqualifizierung aufbauend auf der ersten gesammelten Berufserfahrung. Oft entwickelt sich die Entscheidung dafür durch die gesammelten Erfahrungen und Einblicke im Bachelorstudium.

Anders als eine Ausbildung bildet das Studium nicht für eine konkrete Tätigkeit aus. Deshalb ist für die Findung des Berufsbildes wichtig, mögliche Einsatzfelder studienbegleitend und eigeninitiativ zu erkunden. Hierbei können die Angebote des Career Service unterstützen und die Anlaufstellen der Studienberatungen gern Hinweise geben. Aber auch studentische Initiativen, Berufsverbände wie der VDI oder Berufsmessen helfen bei der Orientierung im Arbeitsmarktdschungel.

Die Entwicklung der letzten Jahre hat dazu geführt, dass sich das Berufsfeld der Biotechnologie sowohl auf klassische Industriezweige der Lebensmittelherstellung, als auch auf medizinische Anwendungen ausgeweitet hat. Die konkreten Lernziele des Studiengangs und mögliche Anwendungsgebiete sind in der Studien- und Prüfungsordnung beschrieben. Das Berufenet der Agentur für Arbeit informiert allgemein über das Berufsbild.

Optionen für Master an der TU Berlin:

JA, ich will Biotechnologie! So geht’s weiter:

Wie bekomme ich einen Studienplatz?

Im Studiengang Biotechnologie gibt es eine begrenzte Anzahl von Plätzen, er hat einen NC. Hier ist also zuerst eine Bewerbung nötig. Die Auswahlgrenzen der vergangenen Bewerbungsrunden dienen als Orientierung zur nächsten Bewerbungsrunde. Keinesfalls treffen sie eine Aussage darüber, ob es in der kommenden Bewerbungsphase mit einem Studienplatz klappen wird. Gesonderte Bewerbungswege gelten für Studieninteressierte, die eine Hochschulzugangsberechtigung aus dem Ausland mitbringen und für Bewerber*innen mit beruflicher Qualifizierung.

Was kostet das Studium?

Das Bachelorstudium an der TU Berlin ist gebührenfrei. Für die Uni fallen lediglich zu jedem Semester die Semesterbeiträge an. Bei der Studienfinanzierung muss also vor allem der eigene Lebensunterhalt bestritten werden.

Wann geht’s los?

Offiziell an der Uni begrüßt werden alle neuen Studierenden jedes Wintersemester beim Erstsemestertag, wo man erfährt, wie man sein Studium gut organisiert. Wichtigster Termin für den Start ins Studium sind die fachspezifischen Einführungsveranstaltungen. Hier wird erklärt, wie man seinen Stundenplan zusammenstellt und wie der Studiengang funktioniert. Dabei trifft man zum ersten Mal seine Kommiliton*innen, mit denen man einen Großteil seiner Studienzeit verbringen wird. Das ist also der beste Zeitpunkt, Fachliches mit dem Aufbau erster Sozialkontakte zu verbinden, bevor die Vorlesungen starten.

Für die Studienorganisation gibt es eine Übersicht der allgemeinen Semestertermine.

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