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TU Berlin

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Technischer Umweltschutz

Lupe
Bachelorstudiengang Technischer Umweltschutz
Abschluss
Bachelor of Science
Regelstudienzeit
6 Semester
Leistungspunkte
180 ECTS
Studienbeginn
Wintersemester und Sommersemester
Zulassung
kein NC
Unterrichtssprache
Deutsch

Das Studium des Technischen Umweltschutzes an der TU Berlin:

Worum geht es?

Im Studienführer sind die wichtigsten Infos zum Studium des Technischen Umweltschutzes an der TU Berlin zusammengestellt.

Gegenstand des Technischen Umweltschutzes sind Verfahren, Methoden und Strategien zur Erkennung, Beurteilung, Vermeidung, Verringerung und Beseitigung von Umweltschäden, Umweltrisiken und Umweltbelastungen. Dies gilt sowohl für bereits existierende Produkte, Dienstleistungen, Betriebe und Verfahren, als auch für neu zu entwickelnde. Deshalb stehen Konzepte und Methoden für ökologisch sinnvolle Planungen und Entwicklungen in der produzierenden und entsorgenden Industrie im Mittelpunkt. Grundlage für Maßnahmen im Bereich des Umweltschutzes ist zunächst einmal, umweltschädigende Stoffe und Geräuschemissionen quantitativ zu erfassen, die physikalischen und chemischen Eigenschaften der Stoffe zu ermitteln und ihre Ausbreitungswege zu bestimmen. Neben der Messtechnik und der Analyse unterschiedlicher Stoffgruppen gehören dazu auch die numerische Modellierung und Systemanalyse, um ihre potenziellen und langfristigen Umweltwirkungen abzuschätzen. Die Kenntnis der Stoffeigenschaften und ihrer Wirkung auf die Umwelt bildet die Grundlage für die Entwicklung und Durchführung von Maßnahmen zur Vermeidung, Verringerung und Beseitigung von schädigenden Umwelteinflüssen. Ihr Wissen können Sie in vielfältigen Tätigkeitsfeldern nutzen.

Wie ist der Studiengang aufgebaut?

Der graphische Studienverlaufsplan zeigt auf einen Blick, was welchen Anteil im Studium ausmacht und wie groß der Freiraum für eigene Schwerpunktsetzungen ist. Wird er nicht separat bereitgestellt, findet er sich im Anhang der Studien- und Prüfungsordnung, die alles Wichtige zusammenfasst, s.u.
 
Die einzelnen verpflichtenden und wählbaren Bestandteile sind in der Modulliste aufgeführt. Sie gibt einen Eindruck, welche eigenen Schwerpunkte in den Wahlpflichtbereichen gesetzt werden können. Welche Inhalte dann genauer in jedem einzelnen Modul auf Studierende zukommen, kann man in den Modulbeschreibungen nachlesen.
(Anleitung zum Anzeigen der passenden Modullisten und Modulbeschreibungen)

Die Studien- und Prüfungsordnung gibt Orientierung über die Lernziele des Studiums und zeigt, was Studierende tun müssen, um den Abschluss zu erreichen. Deshalb ist die aktuellste Version Pflichtlektüre zu Studienbeginn.

Welche Voraussetzungen sollte ich mitbringen?

Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass Sie durch den Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung, also Ihr Abitur oder den Erwerb beruflicher Qualifikation, fähig sind an der TU Berlin oder anderen Hochschulen zu studieren. Auch wenn das Belegen passgenauer Leistungskurse im Abitur einen Studieneinstieg prinzipiell erleichtern kann, heißt das nicht, dass ein Studium des Technischen Umweltschutzes gänzlich unmöglich ist, wenn Chemie und Physik „nur“ als Grundkurs belegt wurden. Mit Interesse und Motivation sowie geeigneten Lernstrategien wird es gelingen, die Lehrveranstaltungen zu bewältigen, auch, wenn es möglicherweise zu Beginn mehr Kraft und Zeit kosten wird. Aus Sicht der Studienberatung ist allerdings wichtig, genau zu wissen, was Sie erwarten wird. Nutzen Sie also Beratungsangebote und schauen Sie sich vor Studienbeginn vielleicht schon einmal Vorlesungen an, damit Sie ein Gefühl dafür bekommen, womit Sie sich beschäftigen werden.

Um sich auf die Mathematik im Studium vorzubereiten, gibt es viele Angebote vor Studienbeginn. Für generelle Tipps vor und zum Studienstart und bei allen anderen Fragen unterstützt die Studienfachberatung an der Fakultät.

Muss ich ein Praktikum machen?

Ja, alle Details dazu regeln die Praktikumsrichtlinien und über die Anerkennung entscheiden Praktikumsbeauftragte.

Das Praktikum ist keine Voraussetzung, um den Studiengang zu starten. Sollte es zeitlich machbar sein, ist empfehlenswert, einen Teil davon vor Studienstart zu absolvieren. Das gibt erste Einblicke in ein mögliches zukünftiges Berufsfeld und verschafft Luft während des Studiums.

Der TU Career Service und die Anlaufstellen der Studienberatungen und studentische Initiativen auf dem Campus, wie z.B. die des VDI oder UTEX, geben gern Hinweise zur Unterstützung auf der Suche nach Praxiseinblicken. Eine gute Gelegenheit für erste Praxiserfahrungen bieten auch die Projektwerkstätten und tu projects, in denen Studierende aller Fachrichtungen interdisziplinär an selbstgewählten Fragestellungen arbeiten.

... und was kann ich danach machen?

Während des Studiums füllen Studierende ihren persönlichen „Werkzeugkoffer“, d.h. sie erwerben Fachkenntnis auf einem Gebiet und eine Reihe von Kompetenzen, mit denen sie nicht auf eine bestimmte Laufbahn festgelegt sind. Bachelorabsolvent*innen stehen verschiedene Möglichkeiten offen: der direkte Berufseinstieg, ein weiterführendes, sogenanntes konsekutives Masterstudium zur fachlichen Vertiefung und Spezialisierung, ein interdisziplinär orientiertes Masterstudium, eine spätere akademische Laufbahn mit Promotion usw. oder eine spätere Weiterqualifizierung aufbauend auf der ersten gesammelten Berufserfahrung. Oft entwickelt sich die Entscheidung dafür durch die gesammelten Erfahrungen und Einblicke im Bachelorstudium.

Anders als eine Ausbildung bildet das Studium nicht für eine konkrete Tätigkeit aus. Deshalb ist für die Findung des Berufsbildes wichtig, mögliche Einsatzfelder studienbegleitend und eigeninitiativ zu erkunden. Hierbei können die Angebote des Career Service unterstützen und die Anlaufstellen der Studienberatungen gern Hinweise geben. Aber auch studentische Initiativen, Berufsverbände wie der VDI oder Berufsmessen helfen bei der Orientierung im Arbeitsmarktdschungel.

Die Kenntnis der Stoffeigenschaften und ihrer Wirkung auf die Umwelt bildet die Grundlage für die Entwicklung und Durchführung von Maßnahmen zur Vermeidung, Verringerung und Beseitigung von schädigenden Umwelteinflüssen. Die konkreten Lernziele des Studiengangs und mögliche Anwendungsgebiete sind in der Studien- und Prüfungsordnung beschrieben. Das Berufenet der Agentur für Arbeit informiert allgemein über das Berufsbild.

Option für Master an der TU Berlin: Masterstudiengang Technischer Umweltschutz.

JA, ich will Technischer Umweltschutz! So geht’s weiter:

Wie bekomme ich einen Studienplatz?

Technischer Umweltschutz gehört zu den Studiengängen ohne NC, d.h. er ist zulassungsfrei. Wer ein deutsches Abitur hat, kann sich dafür direkt einschreiben. Gesonderte Bewerbungswege gelten für Studieninteressierte, die eine Hochschulzugangsberechtigung aus dem Ausland mitbringen und für Bewerber*innen mit beruflicher Qualifizierung.

Was kostet das Studium?

Das Bachelorstudium an der TU Berlin ist gebührenfrei. Für die Uni fallen lediglich zu jedem Semester die Semesterbeiträge an. Bei der Studienfinanzierung muss also vor allem der eigene Lebensunterhalt bestritten werden.

Wann geht’s los?

Offiziell an der Uni begrüßt werden alle neuen Studierenden jedes Wintersemester beim Erstsemestertag, wo man erfährt, wie man sein Studium gut organisiert. Wichtigster Termin für den Start ins Studium sind die fachspezifischen Einführungsveranstaltungen. Hier wird erklärt, wie man seinen Stundenplan zusammenstellt und wie der Studiengang funktioniert. Dabei trifft man zum ersten Mal seine Kommiliton*innen, mit denen man einen Großteil seiner Studienzeit verbringen wird. Das ist also der beste Zeitpunkt, Fachliches mit dem Aufbau erster Sozialkontakte zu verbinden, bevor die Vorlesungen starten.

Für die Studienorganisation gibt es eine Übersicht der allgemeinen Semestertermine.

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