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TU Berlin

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Matthias, 29 Jahre, studiert Nachhaltiges Management im Bachelor, hat zwei Töchter (1 Jahr und 11 Jahre) und lebt in einer festen Partnerschaft.

Lupe

„Ich bin nicht der typische Student, denn mein Werdegang ist etwas im Zickzack verlaufen. Ich habe erst acht Jahre als Goldschmied gearbeitet, bevor ich mich dazu entschieden habe, zu studieren. Und jetzt bin ich hier an der Uni mit zwei Kindern und versuche einen Bachelor zu machen, was ich sowohl als schön als auch sehr herausfordernd empfinde. Meine Partnerin hat schon eine Tochter mit in die Beziehung gebracht und 2014 kam dann der erste eigene Nachwuchs. Meine typische Uni-Woche ist daher vor allem eins: ganz klar strukturiert. Natürlich läuft nicht immer alles perfekt. Es ist nun mal so, dass manchmal etwas dazwischen kommt. Aber im Großen und Ganzen ist Organisation das A und O. Man muss dabei natürlich darauf achten, dass die Zeiten so eingehalten werden, dass ich auch noch Zeit für die Kleinste, Annabell, habe - die übrigens ab August 2015 hier in die TU-Kita geht. Dann werde ich das Bringen und Holen mitübernehmen. Momentan übernimmt die Kinderbetreuung vor allem meine Partnerin und sie kümmert sich da wirklich vorbildlich drum. Sie ist wirklich tolerant, hält mir den Rücken frei und sieht den Zuwachs bzw. den Vorteil später.

Ein weiterer wichtiger Grund für das Gelingen von Studium und Kind ist ein guter Freundeskreis. Denn hin und wieder ist es ja doch mal so, dass einiges nicht so zeitlich funktioniert, wie es soll. Und wenn man dann einen guten Freund hat, der für die Kinderbetreuung einspringt oder einfach mal das Kind abholt, ist das natürlich sehr hilfreich. Als weiterer Gelingensfaktor ist die TU Berlin selbst zu nennen,  die - wie auch andere Universitäten - in dem ihr vorgegebenen Rahmen die Studierenden mit Kind unterstützt, indem sie Angebote wie die Kinderbetreuung oder das Tandem-Programm zur Verfügung stellt.

Insgesamt würde ich sagen, dass die Zukunft meiner Familie für mich die größte Motivation ist, die ich habe, und man wächst ein Stück mit seinen Herausforderungen. Letztendlich ist es aber nichts Negatives, man muss sich durch vieles durchbeißen, aber ich denke der Mehrwert kommt dann später. Also wenn man dann die Kinder groß hat und ihnen dann selbst der Mentor sein kann, den sie vielleicht brauchen, wenn sie vielleicht selbst mal studieren möchten oder wenn sie selbst Orientierung suchen, zum Beispiel bei der Berufsausbildung, dass man sie einfach ein Stück weit an die Hand nehmen kann und sie dann ihnen nicht sich selbst überlässt.“

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