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TU Berlin

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Stephanie, 28 Jahre, studiert im 2. Semester Technischen Umweltschutz (Bachelor), hat eine achtjährige Tochter und ist alleinerziehend.

Lupe

"Meine achtjährige Tochter besucht die zweite Klasse, was natürlich organisatorisch manchmal etwas sehr aufregend ist, sagen wir es mal so. Ich hatte das Abi nachgeholt mit Kind, während das Kind die Kita besuchte, das war ein wenig einfacher. Nun ist das Kind etwas größer und es geht auch ganz gut, weil es wiederum schon selbstständiger ist.

Wenn alles gut läuft, dann habe ich montags und mittwochs meine Eltern mit eingebunden, die dann das Kind abholen. Mittwochs ist das Kind im Verein tätig und montags wird es dann aufgrund der langen Vorlesungszeiten bis achtzehn Uhr von meinen Eltern abgeholt, sodass ich da eigentlich ziemlich frei bin. Man gibt doch eher viel in die Familie mit hinein, dass man das schafft. Dienstags und donnerstags habe ich nur wenige Vorlesungen. Da kann ich mich dann auch in die Bibliothek setzen und freitags treffe ich mich in der Regel mit einem Kommilitonen aus einem anderen Studiengang. Wir nehmen zusammen am TU-Tandem-Projekt teil und er ist sozusagen mein Mentor. Wir lernen zusammen und besprechen andere Sachen. Das ist für mich sehr hilfreich, nützt mir sehr viel und bringt mich sehr weit. Gleichzeitig erhalte ich dadurch auch Unterstützung durch das Familienbüro. Gelernt habe ich während meines bisherigen Studiums, dass man ein Organisationstalent wird, wenn man die Fähigkeit nicht schon mitbringt, und man viel abgeben muss. Als Elternteil ist  es manchmal schwierig Aufgaben abzugeben, da man eigentlich gern zusammen mit den Kindern die Zeit verbringen möchte. Man wächst da hinein und lernt abzugeben. Es ist an für sich schön, dass man sich selbst noch weiterentwickeln kann und den Kindern dann auch noch ganz andere Erfahrungen mitgeben kann. In der Uni selbst gibt es schon Professoren, die andeuten, dass das Verständnis doch etwas beschränkt ist dafür, dass man ein Kind hat und andere organisatorische Fähigkeiten und Probleme an den Tag legt als die Studenten ohne Kind. Aber bisher habe ich keine negativen Erfahrungen mit Professoren oder Dozenten in dieser Richtung machen müssen. Generell hat die TU Interesse daran, dass die Studenten mit Kind nicht einfach hinten runter fallen. Es gibt genug Einrichtungen, an die man sich wenden kann, wenn man Probleme hat, sei es die Sozialberatung oder das Familienbüro - das macht es schon einfacher. Es gibt auch die Kita auf dem Campusgelände. Ich denke für diejenigen, die Kinder im Kita-Alter haben, ist das eine sehr gute Sache.“

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