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TU Berlin

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Finanzielles

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Angebote des Berliner Studentenwerks

Zur Studienfinanzierung vor und nach der Geburt gibt die Sozialberatung des Studentenwerks Auskunft, dort gibt es auch die unbedingt empfehlenswerte Broschüre "Studieren mit Kind", die auf 140 Seiten ausführlich auf diverse Fragen rund um das Thema eingeht.

In begrenztem Umfang und unter bestimmten Voraussetzungen können ausländische Studentinnen und deutsche alleinerziehende Studentinnen mit Kind aus dem Sozialfond des Studentenwerks finanziell unterstützt werden.

Wenn alle anderen Leistungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind, diese aber nicht ausreichend waren, können Schwangere in Notlagen einen Antrag bei der Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz ungeborenen Lebens" über die Sozialberatungsstelle des Studentenwerks stellen. Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit, dass Familien in unverschuldeten Notlagen finanzielle Hilfen von der Landesstiftung bekommen können. Grundsätzliche Voraussetzung für eine Hilfe durch die Stiftung ist, dass die eingetretene Notlage mit eigenen Mitteln oder durch gesetzliche Leistungen nicht bewältigt werden kann.

Weitere Auskünfte bei der Sozialberatungsstelle des Studentenwerks.

Bundeselterngeld

Das Elterngeld orientiert sich am individuellen Einkommen des Antragsstellers. Alle berechtigten Eltern erhalten einen Mindestbetrag von 300 Euro. Dieser wird für zwölf Lebensmonate des Kindes unabhängig davon gezahlt, ob sie vor der Geburt erwerbstätig waren oder nicht. Bei der Berechnung von entfallendem Einkommen gilt: Das Elterngeld beträgt prozentual mindestens 67% des entfallenden Nettoeinkommens, absolut mindestens 300 Euro und höchstens 1800 Euro für die ersten zwölf Lebensmonate des Kindes. Für Geringverdiener gibt es ein erhöhtes Elterngeld: Ist das Nettoeinkommen vor der Geburt geringer als 1000 Euro monatlich, wird die Ersatzrate von 67 Prozent angehoben. Für je 20 Euro, die das Einkommen unter 1.000 Euro liegt, steigt die Ersatzrate dabei um ein 1 Prozent. Mehrkindfamilien erhalten einen Geschwisterbonus in Höhe von 10% des Elterngeldes, mindestens aber 75 Euro im Monat. Die Elterngeldzahlung wird um zwei so genannte „Partnermonate“ verlängert, wenn der andere Elternteil für zwei Monate zu Gunsten der Betreuung des Kindes auf Erwerbseinkommen ganz oder teilweise verzichtet wird, d.h. Eltern ohne eigenes Einkommen erhalten nur 12 Monate Elterngeld. Alleinerziehende, die das Elterngeld zum Ausgleich wegfallenden Erwerbseinkommens beziehen und das alleinige Sorge- bzw. Aufenthaltsbestimmungsrecht haben, erhalten die vollen 14 Monate Elterngeld. Der Bezugszeitraum des Elterngeldes kann auf die doppelte Zeit gestreckt werden, wenn es monatlich nur hälftig in Anspruch genommen wird. Die zulässige Teilzeitarbeit während des Elterngeldbezugs beträgt maximal 30 Wochenstunden.

Ausländische Studierende können nur dann Elterngeld bekommen, wenn sie eine Niederlassungserlaubnis oder eine Aufenthaltserlaubnis haben, die zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit berechtigt. Der Antrag auf Elterngeld kann mit dem Tag der Geburt des Kindes gestellt werden, wird aber auch rückwirkend für bis zu drei Monate vor dem Monat der Antragstellung gewährt. Nähere Auskünfte erteilt das zuständige Bezirksamt, dort ist auch der Antrag zu stellen. Antragsformulare zum download gibt es auch auf der offiziellen Berlin website sowie beim zuständigen Bezirksamt -  Abteilung Jugend und Sport/Erziehungsgeldstelle.

Kinderzuschlag

Der Kinderzuschlag ist für Eltern gedacht, die zwar so viel Geld verdienen, dass sie ihren eigenen Lebensunterhalt finanzieren können, nicht aber den ihrer Kinder. Um diese Leistung vom der Familienkasse zu bekommen, muss ein Anspruch auf Kindergeld vorliegen. Der Kinderzuschlag wird zusätzlich zu Kindergeld, Wohngeld und Erziehungsgeld gezahlt und beträgt pro Kind maximal 140 Euro. Es besteht eine Mindesteinkommensgrenze, die auf dem Niveau von Arbeitslosengeld II liegt und eine Höchsteinkommensgrenze, die nur wenig über der Mindesteinkommensgrenze liegt. Wer den Kinderzuschlag erhalten will, darf also weder zu viel noch zu wenig verdienen. In Kombination mit Arbeitslosengeld II oder dem Sozialgeld ist der Kinderzuschlag nicht möglich. Mit dem Kinderzuschlagsrechner kann der mögliche Anspruch vorab geprüft werden, aber leider ist er für die Überprüfung von Studierendenhaushalten nur unzureichend zu verwenden. Die Antragsformulare gibt es ebenfalls im Netz auf den Seiten der Bundesagentur für Arbeit.

BAföG

BAföG-Empfänger, die eigene Kinder unter 10 Jahren haben, erhalten einen monatlichen Kinderbetreuungszuschlag von 113 Euro für das erste und 85 Euro für jedes weitere Kind. Verlängert sich das Studium wegen Schwangerschaft und Erziehung eines Kindes im Alter bis zu zehn Jahren über die Förderungshöchstdauer hinaus, kann BAföG für eine "angemessene Zeit" weiter bezogen werden. Diese verlängerten Förderungszeiten und der Kinderbetreuungszuschlag müssen nicht zurückgezahlt werden. BAföG wird nicht während eines Urlaubssemesters gezahlt.

Auf der Website des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BmBF) gibt es ein Merkblatt zum Thema BAföG und Schwangerschaft/Kindererziehung.

TU-Semesterticket

Bei geringen Einkommen und Vorliegen besonderer sozialer Härtesituationen (z.B. Schwangerschaft oder alleinerziehend mit Kind) kann beim Semesterticketbüro der TU ein Antrag auf Zuschuss aus dem Sozialfond gestellt werden. Der Antrag muss mit allen Anlagen bis zum Rückmeldeschluss eingegangen sein. Für Studierende, die sich immatrikulieren liegt der Antragsschluss zwei Wochen nach dem Zeitpunkt der Immatrikulation, d. h. dem Zeitpunkt der Aushändigung der Immatrikulationsurkunde/des Studienbuches. Die Zahlungspflicht und die vom Immatrikulationsbüro angegebenen Zahlungsfristen bleiben bei einem Antrag auf Zuschuss unverändert bestehen. Die Zuschüsse werden erst als nachträgliche Rückerstattung ausbezahlt.

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Claudia Cifire
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