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TU Berlin

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Studieren im Homeoffice

Studierende arbeiten in Projektgruppe
Lupe

Auch, wenn niemand zur Uni kann: Es gibt zu tun. Projekte, an denen Sie arbeiten, Abschlussarbeiten konzipieren, Prüfungen vorbereiten, Stoff wiederholen. Und seit Ende April auch wieder Lehrveranstaltungen.

Zu Hause lernen: Wie am besten?

In Kontakt mit Kommiliton*innen und Dozierenden mithilfe der TU-Dienste: Für viele Kurse über die ISIS-Platform der TU hatten Dozierende bereits vor der Coronazeit Foren eingerichtet, die manche ja vielleicht schon kennen. Manche haben sich aber vielleicht noch nicht getraut, das Kurs-Forum oder den Kurs-Chat zu betreten. Dank Corona können Sie jetzt die Funktionen der ISIS-Platform endlich kennenlernen und voll ausnutzen! Insbesondere können Sie die Foren auch nutzen, um Kommiliton*innen zu finden und eine Lerngruppe zu starten, sollten Sie noch keine haben.

Die Bibliotheken sind ja geschlossen, aber auf die elektronischen Medien wie E-Books und E-Journals können Sie als TU-Angehörige per VPN-Client auch von zu Hause zugreifen: mehr Infos zur Einrichtung der TU VPN-Dienst auf Ihren Laptops finden Sie hier. Recherchieren Sie digitale Lernmaterialen wie immer auf dem Wissensportal Primo. Brauchen Sie Hilfe zur Suche nach elektronischen Medien, Literaturverwaltung oder Zitierregeln? Keine Angst: Ihnen stehen die E-Tutorials der Universitätsbibliothek zur Verfügung. Oder Sie können die Universitätsbibliothek per E-Mail oder Chat erreichen.

Auch die Studienfachberatungen sind immer noch per E-Mail, Chat oder telefonisch erreichbar (je nach Fakultät) und sind weiterhin für inhaltliche Fragen zu Ihren Studiengängen und Modulen für Sie da: die neuen Kontakt-Modalitäten der Studienfachberatungen finden Sie auf der Website der jeweiligen Fakultäten.

Generell zu „Rechner-Hygiene“:

Versuchen Sie, einen separaten Lernraum, -tisch oder -ecke einzurichten – so gut wie möglich und je nachdem, was Ihre Wohnsituation erlaubt. Privates und Lernen auch räumlich so gut wie möglich zu trennen, hilft, fokussiert zu arbeiten und eine neue Lernroutine zu entwickeln.

Hilfreich zeigt sich auch, die Bildschirmablenkungen zu minimieren. Dafür schließen Sie alle Registerkarten und Fenster, die nicht verwendet werden und deaktivieren Sie alle Benachrichtigungen von E-Mails und sozialen Medien, wenn keine Gruppensitzungen stattfinden. Machen Sie nur eine Sache auf einmal. Und wenn Sie einen Text bearbeiten: wir raten Ihnen, den Vollbildmodus für das Dokument einzuschalten.

Gemeinsam lernen und arbeiten, ohne das Haus zu verlassen

Da Sie nicht immer allein arbeiten, sondern sich vielleicht schon länger in Lerngruppen zusammengefunden haben, haben wir hier ein paar Hinweise dazu, wie Sie Ihre Gruppen auch aufrecht erhalten, wenn Sie sich  nicht persönlich treffen können.

Technische Tipps:

Es gibt eine Vielzahl an Chatprogrammen und Messengern, die Sie wahrscheinlich kennen und zum Teil alltäglich benutzen. Über die ISIS-Plattform der TU können Sie als TU-Angehörige auf den Video-Chat meet@innoCampus zugreifen. Dort können Sie für Ihre Lerngruppe einen Raum einrichten, den Sie bei Bedarf auch mit einem Passwort schützen können.

Wenn Sie an gemeinsamen Dokumenten arbeiten möchten, stellt Ihnen die TU als Alternative zu anderen bekannten Clouddiensten die tubCloud zur Verfügung. Dort können Sie Dateien mit anderen Personen teilen.

Haben Sie weitere Tipps für technische Tools, die Sie nutzen und brilliant finden? Schreibt uns!

Inhaltliche Tipps:

Wie generell beim Home Office ist auch bei Gruppenprojekten ein hohes Maß an Verbindlichkeit und gemeinsamer Verantwortlichkeit wichtig. Machen Sie Sich deshalb vor einem Chat o.ä. immer bewusst, dass Sie gemeinsam lernen und arbeiten wollen und gehen Sie es dementsprechend an. Wenn man zuhause ist und kein Weg vor dem Treffen liegt, ist es umso wichtiger, auf die Zeit zu achten. Gemeinsam pünktlich anzufangen, hält Sie motiviert. Denken Sie daran, dass Gruppenchats und -telefonate sehr anstrengend sein können. Machen Sie zwischendurch kurze Pausen, die Sie auch mal allein und offline verbringen.

Wenn Sie gemeinsam an Texten arbeiten, setzen Sie sich Fristen, bis wann Sie was erledigt haben wollen und verteilen Sie Aufgaben an konkrete Personen. Nutzen Sie die Kommentarfunktionen und den Vorschlagsmodus, damit Sie nachvollziehen können, wie sich z.B. ein Text verändert.

Beim Lernen, und auch ganz generell, werden Sie kreativ: Lernen kann mehr als Abfragen und gemeinsames Aufgabenlösen sein. Überlegen Sie sich vielleicht spielerische Ansätze, suchen Sie nach Tools, mit denen Sie zum Beispiel ein Quiz umsetzen können. Bestimmt finden Sie dabei auch Möglichkeiten zum gemeinsamen Lernen, die Sie beibehalten, wenn sich die Situation wieder normalisiert hat.

Im Homeoffice produktiv sein und bleiben

In den Themenabschnitten dieser Seite klingt es an vielen Stellen bereits an: Wenn wir vorwiegend von zu Hause aus studieren und arbeiten, braucht der Tag eine Struktur. Und jede*r von uns muss sich seinen Alltag in den neuen Bedingungen individuell gut organisieren, damit "es läuft". Das ist manchmal - aus sehr verschiedenen Gründen - nicht so einfach.

Es gibt viele Stellschrauben in der Struktur im Homeoffice: Zeitlich den "normalen" Tagestakt beizubehalten, Arbeit und Freizeit auch räumlich zu trennen, einen groben Wochenplan auszuarbeiten, Bewegungspausen gezielt zu planen. Oder sich weiter zur traditionellen Kaffeepause zu treffen, nur nicht im "Wetterleuchten", sondern online.

TU Kollege Robert Greinacher gibt in einer Serie kurzer Videos Tipps zur Organisation im Homeoffice:

Teil 1: Arbeitsplatzorganisation

Teil 2: Über Ablenkungen und Fokus

Teil 3: Zeiteinteilung, Tagesstruktur und Wochenplanung

Wie bleibe ich in Kontakt: Technische Tools

Es ist außerdem auch halbes Leid, wenn Sie sich Kommiliton*innen nach Hause holen. Vernetzen Sie sich! Das kann eben für das gemeinsame Lernen sein, für ein tägliches Telefonat oder irgendeine andere Aktivität, die ein bisschen Gesellschaft bringt. Also gründen Sie Gruppen, tauschen Sie sich aus! Mit:

meet@innocampus (Jitsi-basiert): Videokonferenz App, man kann seinen Desktop, Dateien, Präsentationen teilen.

Empfehlungen von der Bits&Bäume Konferenz zu Open Source Tools (die häufig Jitsi integrieren)

Im Homeoffice mit Kind(ern) oder Angehörigen, die gepflegt werden

Sie studieren jetzt von daheim und kümmern sich außerdem um (ein) Kind(er), oder pflegebedürftige Angehörige? Tipps dazu, wie Arbeit im heimischen Büro zusammen mit Betreuung funktionieren kann, hat das Familienbüro der TU gesammelt.

Bewegung

Wir raten Ihnen immer zu ausreichend Bewegung - Joggen oder Fitnessstudio! Dank Corona können wir zumindest das Fitnessstudio nun nicht mehr empfehlen. Aber wir wären nicht Psycholog*innen, wenn wir keine Alternativen wüssten!

Der TU Sport hat eine Menge Ideen und Übungen zum Nachmachen zur Verfügung gestellt: Für verspannte Rücken im Home Office, für Entspannung zwischendurch und die Möglichkeit, sich mit anderen TUler*innen zu messen. Schauen Sie unbedingt vorbei!

Webseiten, wie z.B. die von FitForFun geben denen, die solche Apps noch nicht nutzen, einen Überblick über digitale Angebote. Sportstudios bieten seit der letzten Woche häufig auch Online-Kurse an, und Sie können mit der bekannten Gruppe Kurse fortsetzen oder neue beginnen.

Bleiben Sie in Bewegung! Denn Sport hat einen enormen Einfluss auf die psychische Gesundheit. Und gerade in diesen Zeiten, müssen wir auf diese besonders achtgeben.

Entspannung

Auch wenn jetzt scheinbar alle irgendwie „frei haben“, ist es sinnvoll, dem Tag eine Struktur zu geben. Denn natürlich ist nicht wirklich frei. Deshalb kann auch Entspannung ein wichtiger Punkt im Tagesablauf sein, besonders, wenn Sie viel am Schreibtisch hocken.

Die Kolleg*innen vom TU Sport haben Info und Übungsvideos zusammen gestellt, für aktive Pausen und auch Entspannung.

Die Techniker Krankenkasse hat auf ihrer Seite Infos zu mehreren Formen der aktiven Entspannung gesammelt, und bietet kostenlose Audios zum Download, von Progressiver Muskelrelaxation, über Body Scan bis Yoga. Lohnt sich!

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