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TU Berlin

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Theorie und Geschichte der Wissenschaft und Technik

Lupe
Masterstudiengang Theorie und Geschichte der Wissenschaft und Technik
Abschluss
Master of Arts
Regelstudienzeit
4 Semester
Leistungspunkte
120 ECTS
Studienbeginn
Wintersemester
Zulassung
NC
Unterrichtssprache
Deutsch
Achtung:
Bewerbungsfrist für das WS 19/20 verlängert bis 31.7.2019

Der forschungsorientierte Masterstudiengang behandelt die Theorie und Geschichte von Wissenschaft und Technik in einer Zusammenführung der verschiedenen Blickrichtungen und Methoden der beteiligten Fachgebiete des Instituts für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte. Damit vermittelt der Studiengang ein Disziplinen verbindendes Fachwissen über die konzeptionellen Grundlagen von Wissenschaft und Technik, ihre historische Bedingtheit und Entfaltung, ihre Durchdringung von Natur und Gesellschaft und ihre ethischen Implikationen. Zugleich besteht die Möglichkeit zur Spezialisierung in den einzelnen Disziplinen. Es ist das Anliegen des Studiengangs, die Aufmerksamkeit und das Einzelverständnis dafür zu schärfen, in welch weitreichender Weise Wissenschaft und Technik mit ihren formalen und materiellen Bedingungen unser Denken und Zusammenleben in der Gegenwart prägen und in Zukunft weiter prägen werden. Die Studierenden werden dabei in die Lage versetzt, eigene Forschungsinteressen zu entwickeln und diesen selbstständig nachzugehen.

Philosophie des Wissens und der Wissenschaften
Im Schwerpunkt Philosophie des Wissens und der Wissenschaften werden vertiefte Kenntnisse der Wissenschaftsphilosophie, Erkenntnistheorie, Philosophie des Geistes, Sprachphilosophie, Technikphilosophie bzw. -ethik, philosophischen Anthropologie sowie philosophiehistorische und systematisch-analytische Methoden der Bewertung wissenschaftlich-technischer Entwicklungen mit Blick auf die menschliche Lebenswelt vermittelt. Das Themenspektrum reicht von aktuellen Diskursen in der allgemeinen Wissenschaftsphilosophie (wissenschaftliche Modelle, Erklärungen, etc.) und der Philosophie der Einzelwissenschaften (Philosophie der Biologie, Mathematik, Physik etc.) sowie theoretischen Fragen der Wissenschaftskommunikation über Grundfragen der allgemeinen und angewandten Ethik – speziell Technik-, Umwelt-, Medizin- und Bioethik – bis zur Analyse und Bewertung zukunftsweisender technischer Entwicklungen der Digitalisierung, Mensch-Maschine-Interaktion und KI. Besonderer Wert wird auf die Einübung der Kompetenz zur eigenständigen Reflexion und Argumentation sowie der Konzeption und Präsentation wissenschaftlicher Beiträge gelegt.

Wissenschafts- und Technikgeschichte
Im Schwerpunkt Wissenschafts- und Technikgeschichte steht die historische Entwicklung der Wissenschaften und der Technik im Kontext von Gesellschaft, Kultur und Politik im Zentrum. Es geht weniger um die herausragenden Leistungen einzelner Erfinder*innen und Entdecker*innen, sondern zentral um ein Verständnis davon, wie sich die menschliche Lebenswelt, wissenschaftliches und technisches Wissen und die Entwicklung technischer Artefakte gegenseitig bedingen und beeinflussen. Das Spektrum an historischen Entwicklungen reicht von der Antike bis zur neuesten Zeit, vom Wissen von der unbelebten und belebten Natur bis zur wissenschaftlichen Durchdringung der menschlichen Gesellschaft, von High-Tech-Artefakten bis zu Alltagstechnik. Dabei geht es stets um den sich wandelnden Status wissenschaftlichen Wissens und um die beständige Erweiterung der Grenzen des technisch Machbaren und deren Folgen.

Literatur und Wissenschaft
Dieser Schwerpunkt widmet sich – am Leitfaden von Literaturgeschichte und Poetik – der Verwandlung der natürlichen und kulturellen Umwelt des Menschen durch Wissenschaft und Technik. Damit ist im Zeitalter der Digitalisierung und Kybernetisierung insbesondere das Verhältnis von Alltags- und Maschinensprachen aufgerufen, verbunden mit der Frage, wie es heute den Raum der ‚technischen Existenz‘ bestimmt. Auf dem Weg wissensgeschichtlich informierter Lektüren literarischer Texte (Gedichte, Dramen, Romane, Essays) wird die Fähigkeit eingeübt, in ihnen Spannungen und Brüche im Werden der Welt freizulegen. Dabei ist es unerlässlich, punktuell auch die ästhetischen Formen nichtsprachlicher Künste in die Beobachtung einzubeziehen. Zu den Anliegen des Schwerpunkts gehört es weiterhin, in das aktuelle Feld der Digital Humanities einzuführen und damit Perspektiven auf die Zukunft geisteswissenschaftlichen Arbeitens zu eröffnen.

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