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TU Berlin

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Stimmen aus dem Programm

Teilnehmer/innen von In(2)TU Berlin berichten über ihre Erfahrungen an der TU Berlin.

aus: TU intern, Oktober 2017

Schnell zum Studienerfolg

Lupe

Kinda, 24, studiert seit dem Sommersemester 2017 Architektur an der TU Berlin. Vorher hat sie gleichzeitig den MINT-Sprachkurs absolviert und als Gaststudentin Scheine gesammelt. Schon in ihrer syrischen Heimatstadt Damaskus studierte sie Architektur und erbrachte Studienleistungen. Auch deswegen geht es ihr an vielen Stellen noch nicht schnell genug. „Manchmal ist es frustrierend, zu sehen, dass deine Kollegen schon weiter sind, echte Jobs und Erfahrungen haben, und du kannst dich aufgrund von Sprachbarrieren oder Fachinhalten nicht im gleichen Tempo weiterentwickeln“, erzählt Kinda. Dennoch sieht sie eine Entwicklung. Ihre erste Lehrveranstaltung war eine Präsentation zum Thema Städtebau. Ihr Projekt wurde ausgewählt und daraus entstand ein kurzfristiges Praktikum am Hackeschen Markt. Auch die Studienorganisation fällt ihr jetzt leichter. Sie weiß, wie Kurse funktionieren und wie sie ihren Stundenplan gestalten kann. Außerdem hat sie Anschluss zu anderen Studierenden gefunden. Ihre Pläne? Zuerst den Bachelor fertig machen. Dazu fehlen ihr jetzt nur noch wenige Kurse.

Netzwerkarbeit

Lupe

Erster Eindruck von der TU Berlin? „Es war schockierend“, erzählt Mohamad, 30, aus Idleb in Syrien, amüsiert. „Mein Wunschfach Informatik wurde plötzlich auf Englisch angeboten, obwohl ich schon sechs Monate Deutsch gelernt hatte. In der Zwischenzeit war mein Englisch schlechter geworden und ich musste wieder von vorn anfangen.“ Nach dieser ersten Hürde konnte Mohamad im Rahmen des Gaststudiums In(2)TU Berlin schon Prüfungen ablegen, bevor er im Wintersemester 2016/17 regulär an der TU Berlin für den Master Computer Science immatrikuliert wurde. Besonders fordernd war seine erste mündliche Prüfung: In Syrien hatte Mohamad bis dahin nur schriftliche Prüfungen abgelegt. Obwohl es ungewohnt war, gestaltete sich der Ausgang positiv: Mohamad bestand. Auch außerhalb des Studiums ist Mohamad angekommen. In seinem Studiengang sowie im Kultur Café im Wiwi-Café hat er Freunde gefunden. Sein Wunsch für die Zukunft? „Ich kann mir vorstellen, nach meinem Studium einen PhD an der TU zu machen oder als Netzingenieur in Berlin zu arbeiten – Netzwerke sind nämlich mein absolutes Lieblingsthema.“

"Ich liebe Mathematik"

Lupe

Ein gut ausgestatteter Campus – das gehörte für Ahmad Qadim, 30, aus Kabul in seiner Heimat nicht zum Studienalltag. Als er das erste Mail im Rahmen seines Gaststudiums an die TU Berlin kam, war er von der vorhandenen Technik beeindruckt. „In Kabul gab es manchmal nicht ausreichend Unterrichtsmaterial, es gab auch keinen IT-Account für Studierende“, so Ahmad Qadim. Die Sprache war anfangs eine Barriere, mittlerweile hat Ahmad Qadim Kontakte an der TU geknüpft und er weiß, an wen er sich wenden kann, um die vorhandenen Angebote zu nutzen – ob in der Allgemeinen Studienberatung oder auf dem Volleyballfeld. Ahmad Qadims großer Wunsch ist es, seinen Master im Fach Mathematik zu beginnen, um später als Lehrer in dem Bereich arbeiten zu können: „Ich liebe Mathematik. In Afghanistan habe ich bereits einen Abschluss in Educational Management gemacht.“ Da sein Asylantrag noch nicht genehmigt wurde, arbeitet er momentan als Dolmetscher und hilft Geflüchteten bei ihrer Ankunft in Berlin. Sobald er offiziell hierbleiben kann, möchte er so schnell wie möglich mit einem Studium an der TU Berlin beginnen.

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